Random RimWorld Adventure Episode 2

Tag 3 – Die Mauer

Heute haben wir den ganzen Tag an der Mauer um unser Lager gearbeitet. Ich habe fest gestellt, dass Jearbear eine Katz namens Boom-Boom in die Rettungskapsel geschmuggelt hat. Es bestätigt nur, dass meine Abneigung gegen Jearbear berechtigt ist.Wie kann er es wagen ein Tier solchen Strapazen auszusetzen? Um sechs Uhr Abends sind wir auf eine Reisende der Fraktion „Youereberium Sichere Liga“, namens Majot gestossen. Ihre Basis ist nur zwei Tage von unserer entfernt und sobald wir unser Lager eingerichtet haben, müssen wir unsere Beziehung zu diesen Menschen verbessern. Sie scheinen freundlich und finden sich auf dieser Welt offenbar gut zu recht. Wenn wir überleben wollen, dann müssen wir uns an jedes Strohhalm klammern, das wir zu packen kommen.

Tag 4 – Winter wird kommen

Ich habe begonnen Baumwolle anzupflanzen. Kennedy und Jearbear scheinen von dieser Idee nicht sehr überzeugt, aber wir müssen uns auf den Winter vorbereiten. Jearbear wurde von einem Riesenskarabäus angegriffen. Er konnte sich zwar selber mit Medizin aus den Rettungskapseln versorgen, aber diese wird nicht ewig reichen und ohne einen Arzt sind wir aufgeschmissen. Ein weiterer Grund die Mauer um unser Lager so schnell wie möglich fertig zu bauen.
Heute hat es geregnet und das in einer Wüste. Ich hoffe, dass dies ein gutes Zeichen für unsere Gemeinschaft ist.

Tag 5 –

Es Regnet noch immer. Langsam lerne ich die anderen kennen. Zumindest Kennedy scheint einigermassen umgänglich zu sein. Sie hat mir erzählt, dass sie auf einem der Höhlenplaneten als Tunnelgräber aufgewachsen ist. Was auch immer sie dort erlebt hat, scheint ihr dies einen unglaublichen Durchhaltewille verliehen zu haben. Jearbear dagegen hat heute kein einziges Wort gesprochen und den ganzen Tag damit verbracht Steinbrocken zu Ziegeln zu schlagen. Ich bin froh, dass er mir aus dem Weg geht, aber befürchte, dass er das schwächste Glied unserer Gruppe ist.

Tag 6 – Jagt

Unsere Vorräte gehen langsam zur neige und der Reis ist noch immer nicht reif. Kennedy hat beschlossen auf die jagt auf wilde Dromedare zu gehen. Sie ist mit einem durchlöchertem Kadaver zurückgekehrt und ich musste daraus eine Mahlzeit kochen. Zumindest werden wir die nächsten drei Tage nicht hungern. Am Abend wurden wir zum ersten mal von „Dinosaurier“-Piraten angegriffen werden. Der Angriff war genau so lächerlich, wie der Name dieser Gang und wir konnten den Piraten Dekker ohne Probleme überwältigen. Dekker ist 33 Jahre alt und in einem erbarmungswürdigen Zustand. Wir haben in provisorisch in unserem Lager festgesetzt und Jearbear untersuchte seine Wunden. Er meint wir sollten ihn hinrichten, bevor er unsere Position an die anderen Piraten verrät, aber ich habe mich dagegen entschieden. Was sonst unterscheidet uns von den Piraten? Leider müssen wir deshalb heute wohl oder übel in einer provisorischen Hütte schlafen.

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Random RimWorld Adventure Episode 1

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Tag 0 – Absturz

Unsanft schlug mir die Realität ins Gesicht. Ich brauchte einen Moment, bis mir klar wird, dass mein Gesicht hart gegen die gläserne Kryokammer-Wand geschlagen war. Um mich herum hörte ich gedämpfte Sirenen und sah um sich greifen Flammen. Meine Erinnerungen kamen wieder: Ich befand mich in einem Raumschiff. Ich tastete verzweifelt um mich bis ich einen Hebel zufassen bekam. „Die Notöffnung!“, ging mir noch durch den Kopf, als der Deckel bereits aus meinem Blickfeld gerissen wurde. Auf Händen und Füssen stolpernd, irrte ich durch die Gänge, während um mich herum der Lärm zu einem Crescendo aus Schreien, Explosionen und des Knacken von nachgebendem Stahls anschwoll. Mit letzter Kraft erreichte ich die Rettungskapsel. Während das Raumschiff in dem kleinen Fenster immer kleiner wurde und das Adrenalin langsam aus meinen Adern wich, wurde mir erst meine Lage bewusst. Meine Hoffnung, irgendwo in den Kernwelten ein neues Leben anzufangen, verglühte gerade in der Atmosphäre eines fremden Planeten. Als ich mich abwenden wollte, erkannte ich aus dem Augenwinkel weitere Rettungskapseln, die in Formation zu meiner flogen. Ich sank tief in den Sessel der Kapsel. Zumindest war ich nicht der einzige Überlebende.

Tage 1 – Die Wüste

Meine Kapsel landete zusammen mit zwei anderen Überlebenden mitten in einer Wüste. Die beiden heissen Nika Kennedy und Jerry „Jerbear“ Welch. Wir mussten feststellen, dass keiner von uns für das Überleben in der Wildnis trainiert ist, so verfügen wir weder über einen Arzt, noch einen Trapper. Wir haben die wenigen Werkzeuge, die sich in den Rettungskapseln befanden, verteilt. Zumindest Jearbear scheint über einige Erfahrungen mit Nahkampfwaffen zuhaben. Dieser Mensch ist mir zutiefst unheimlich und dass Wissen das er jetzt über ein Messer verfügt, gibt mir kein gutes Gefühl. Wir haben in der Nähe antike Mauern gefunden und haben beschlossen, aus ihnen eine Unterkunft für die Nacht zu bauen. Wir werden vorerst in der Wüste unser Glück suchen. Leider wurden wir noch während der Arbeit von der Nacht überrascht. Wir konnten zwar drei Betten zimmern, aber in den Wänden unserer Unterkunft klaffen noch riesige Löcher. Morgen müssen wir dringend die restlichen Ressourcen aus der Umgebung sammeln. Zudem weiss ich nicht wie lange die Überlebensrationen reichen. Bald werden wir wohl eine Nahrungsquelle finden müssen.

Tag 2 – Pläne

Das Klima hier scheint mit 20 Grad im Schatten aussergewöhnlich mild für eine Wüste zu sein. Wir konnten die Bauarbeiten an unserem Haus noch vor dem Mittag abschliessen. Nun haben wir sogar einen Holzfussboden. Die anderen scheinen nicht so angetan von der Idee eines Massenschlags zu sein. Ich hoffe sie werden es aushalten, bis wir für jeden ein Zimmer einrichten können.

Da niemand von uns mit einer Schusswaffe umgehen und jagen kann, haben wir beschlossen Reis anzupflanzen. Es ist ein Glück das die Rettungskapsel über Saatgut-Replikatoren verfügen, so dass wir (hoffentlich) nicht an Hunger leiden werden. Heureka, wir haben bereits Strom! Jetzt brauchen wir nur noch etwas das wir damit betreiben können. Wir haben heute einen Herd gebaut und einen Tisch aufgestellt, auf dem wir Steine bearbeiten können. Morgen werden wir einen Wall um unsere ganze Siedlung aufstellen. Ich befürchte, dass bald die ersten Piraten auf uns aufmerksam werden.

Random RimWorld Adventure Episode 0

RimWorld gehört zu den meistverkauften Spiele auf Steam-Plattform 2018. Und dies obwohl sich das Spiel noch in der „Early Access“-Phase befindet, was heisst, dass man es zwar spielen kann, aber noch daran gearbeitet wird. Trotzdem erzeugt dieses Spiel eine grosse Faszination, auch bei mir.

In RimWorld stampfen wir mit einer Anfangs-Crew von drei bis sechs Leuten eine Basis aus dem Boden oder ziehen mit ihnen als Nomaden durch die Welt. Dabei wehren wir uns gegen Piraten, rekrutieren die Einheimischen, zähmen die Fauna, forschen uns durch Steinzeit- zu Weltraumtechnologien und sorgen dafür, dass unsere kleine Truppe nicht durch Hunger oder Wahnsinn dahin gerafft wird. Wie viele Sandbox-Spielen hat RimWorld nur eine Rahmenhandlung, die Geschichte entsteht jedoch beim Spieler selbst.

Ich möchte meine Fähigkeit Geschichten zu schreiben verbessern und habe deshalb eine Möglichkeit gesucht, wie sich dies mit meinem grossen Hobby, den Videospielen, vereinen lässt. Dieses Projekt soll mich auch zwingen, regelmässig zu schreiben und dabei Charakter zu entwickeln. Ich werde versuchen, aus den Charakterwerten und Vorgeschichten die vom Spiel vorgegeben werden, konsistente Personen zu entwickeln. Zu diesem Projekt inspiriert hat mich eine epische Geschichte aus dem ähnlichen Spiel Dwarfen Fortress, welches leider durch seine Komplexität ( für mich) fast unspielbar ist. Diese Geschichte ist im Dwarf Fortress Wiki auf Englisch nachzulesen .

Jede Partie RimWorld beginnt im Einstellungsmenü. Man kann sich das Spiel RimWorld bedeutend einfacher machen, in dem man den Zufallsfaktor bedeutend einschränkt. So kann man sich zum Beispiel seine drei Anfangscharakter nach Werten und Fähigkeiten aussuchen oder den Landungsplatz selber bestimmen. Da ich jedoch das maximale Chaos bevorzuge, werde ich alle Einstellungen Zufällig bestimmen. Ich werde den Schwierigkeitsgrad Cassandra Klassik auf schwierig im Hardcore-Modus (es gibt nur einen Speicherstand der ständig überschrieben wird) spielen. Obwohl es für dieses Spiel eine ganze Menge Steam-Community-Mods gibt, werde ich darauf verzichten, da dies das Spielgefühl doch extrem ändern kann (Balancing, Spieldauer, etc.). Aus demselben Grund werde ich auch nicht die instabile Testversion 19 spielen, sondern die letzte offizielle Version (0.18.1722). Laut Entwickler Tynan Sylvester wird das nächste grosse Update von RimWorld die Version 1.0 sein. Ich hoffe ich kann mir die Zeit bis dahin mit diesem Tagebuch-Projekt verkürzen.

Ich freue mich auf RimWorld 1.0 und hoffe, dass dieses Projekt meine schriftstellerischen Fähigkeiten ein wenig verbessert.

Euer Cantspellrandom

Quellen:
Beitragsbildschirm: Logo RimWorld (Logo benutz entsprechen FAQ)

RimWorld ist eine Marke von Ludeon Studios and Tynan Sylvester