Random RimWorld Adventure Episode 1

RimWorld_0_Welt_Startplatz
Tag 0 – Absturz

Unsanft schlug mir die Realität ins Gesicht. Ich brauchte einen Moment, bis mir klar wird, dass mein Gesicht hart gegen die gläserne Kryokammer-Wand geschlagen war. Um mich herum hörte ich gedämpfte Sirenen und sah um sich greifen Flammen. Meine Erinnerungen kamen wieder: Ich befand mich in einem Raumschiff. Ich tastete verzweifelt um mich bis ich einen Hebel zufassen bekam. „Die Notöffnung!“, ging mir noch durch den Kopf, als der Deckel bereits aus meinem Blickfeld gerissen wurde. Auf Händen und Füssen stolpernd, irrte ich durch die Gänge, während um mich herum der Lärm zu einem Crescendo aus Schreien, Explosionen und des Knacken von nachgebendem Stahls anschwoll. Mit letzter Kraft erreichte ich die Rettungskapsel. Während das Raumschiff in dem kleinen Fenster immer kleiner wurde und das Adrenalin langsam aus meinen Adern wich, wurde mir erst meine Lage bewusst. Meine Hoffnung, irgendwo in den Kernwelten ein neues Leben anzufangen, verglühte gerade in der Atmosphäre eines fremden Planeten. Als ich mich abwenden wollte, erkannte ich aus dem Augenwinkel weitere Rettungskapseln, die in Formation zu meiner flogen. Ich sank tief in den Sessel der Kapsel. Zumindest war ich nicht der einzige Überlebende.

Tage 1 – Die Wüste

Meine Kapsel landete zusammen mit zwei anderen Überlebenden mitten in einer Wüste. Die beiden heissen Nika Kennedy und Jerry „Jerbear“ Welch. Wir mussten feststellen, dass keiner von uns für das Überleben in der Wildnis trainiert ist, so verfügen wir weder über einen Arzt, noch einen Trapper. Wir haben die wenigen Werkzeuge, die sich in den Rettungskapseln befanden, verteilt. Zumindest Jearbear scheint über einige Erfahrungen mit Nahkampfwaffen zuhaben. Dieser Mensch ist mir zutiefst unheimlich und dass Wissen das er jetzt über ein Messer verfügt, gibt mir kein gutes Gefühl. Wir haben in der Nähe antike Mauern gefunden und haben beschlossen, aus ihnen eine Unterkunft für die Nacht zu bauen. Wir werden vorerst in der Wüste unser Glück suchen. Leider wurden wir noch während der Arbeit von der Nacht überrascht. Wir konnten zwar drei Betten zimmern, aber in den Wänden unserer Unterkunft klaffen noch riesige Löcher. Morgen müssen wir dringend die restlichen Ressourcen aus der Umgebung sammeln. Zudem weiss ich nicht wie lange die Überlebensrationen reichen. Bald werden wir wohl eine Nahrungsquelle finden müssen.

Tag 2 – Pläne

Das Klima hier scheint mit 20 Grad im Schatten aussergewöhnlich mild für eine Wüste zu sein. Wir konnten die Bauarbeiten an unserem Haus noch vor dem Mittag abschliessen. Nun haben wir sogar einen Holzfussboden. Die anderen scheinen nicht so angetan von der Idee eines Massenschlags zu sein. Ich hoffe sie werden es aushalten, bis wir für jeden ein Zimmer einrichten können.

Da niemand von uns mit einer Schusswaffe umgehen und jagen kann, haben wir beschlossen Reis anzupflanzen. Es ist ein Glück das die Rettungskapsel über Saatgut-Replikatoren verfügen, so dass wir (hoffentlich) nicht an Hunger leiden werden. Heureka, wir haben bereits Strom! Jetzt brauchen wir nur noch etwas das wir damit betreiben können. Wir haben heute einen Herd gebaut und einen Tisch aufgestellt, auf dem wir Steine bearbeiten können. Morgen werden wir einen Wall um unsere ganze Siedlung aufstellen. Ich befürchte, dass bald die ersten Piraten auf uns aufmerksam werden.

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